Riehen hat ein aktives Kulturleben mit vielen Facetten. Die Liberalen haben wesentlich dazu beigetragen, dass unsere Gemeinde lebendig und kein Schlafdorf ist. Damit dies weiterhin so bleibt, gilt es, die Kreativität und das kulturelles Interesse der Bevölkerung zu fördern. Dazu braucht es die öffentlichen Bibliotheken, das Museum, Ausstellungen, Konzerte, aber auch Gelegenheit zu eigenem kreativem Wirken in geeigneten Infrastrukturen und durch Schulungsangebote.
Was das kulturele «Konsumangebot» angeht, ist Riehen gut aufgestellt, hingegen besteht ein erheblicher Mangel an Räumlichkeiten, in denen sich vor allem die jüngere Generation kreativ betätigen kann. Das grösste für kulturelle Zwecke konzipierte Volumen in der Gemeinde ist der Landgasthofsaal, der den unterschiedlichen Bedürfnissen der Nutzer längst nicht mehr genügt.
Um diese Situation zu verbessern, braucht es einen engen und intensiven Dialog der Behörden mit der Einwohnerschaft. Die Liberalen suchen diesen Dialog und fordern, im Rahmen der dringend notwendigen Dorfkernplanung eine multifunktionale Neukonzeption des Landgasthofsaals und eine Öffnung dieses unternutzten Volumens gegen die Wettsteinanlage hin, als Voraussetzung für ein attraktives, lebendiges Dorfzentrum.
Darüber hinaus sind weitere Infrastrukturmassnahmen erforderlich, z.B. durch die Integration privater Musikschulen und der Gemeindebibliotheken in die Zentrumsüberbauung bei der S-Bahn-Station Niederholz.
Damit die mit derartigen baulichen Investitionen verbundenen Aufwendungen der öffentlichen Hand nicht automatisch hohe Folgekosten generieren, setzen die Liberalen weiterhin auf private Initiativen und auf Private-Public Partnerschaften.
Das wollen und fordern wir:
Riehen soll das bestehende kulturelle Angebot pflegen und im Rahmen der dringend notwendigen Dorfkernplanung Räumlichkeiten für kreative Schaffen bereitstellen. Um die Kosten in vernünftigem Rahmen zu halten, soll dies in Kooperation mit privaten Initiativen oder in Private-Public-Partnerschaften geschehen.